ÄGYPTEN REISE 2008

Hotel und Strand: Nur nicht immer rumliegen

11 Mär 2008

Früh ging es aus den Federn und zum Frühstück, wo wir ein sehr ausgewogenes Morgenbuffet vorfanden. Wir genossen Kaffee, Orange- und Maracuia-Juice, Brot mit Butter und Marmelade, Joghurt mit Früchten, Croissants, Obst. Der Hit waren ohne Zweifel die frisch zubereitete Omeletts mit Zwiebel, Paprika und Tomaten und Palatschinken, auch Pfannkuchen :-) genannt, mit Schokosauce. Köstlich!

Dann war es endlich an der Zeit die noch immer etwas versteckte, aber angenehm warme Sonne zu genießen. Wir beschlagnahmten zwei windgeschützte Sonnenliegen am großen Pool. Mutter ging gleich ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Lesen von Zeitschriften, nach, während ich mich zu einem kleinen Spaziergang auf machte.

Zuerst mal runter an den Strand, wo schon fast alle Liegen Besitzer gefunden hatten. Von dort aus konnte ich das Gebäude des Blue Water Dive Resorts, einer Tauchbasis, ausmachen. Es liegt am südlichen Zipfel der Hotelanlage, nur wenige Minuten entfernt. Dorthin machte ich mich auf den Weg um erste Infos über Tauchen im Allgemeinen und die Kosten dazu bei Blue Water Dive Resort zu erkunden. Das Tauchen gehört am Roten Meer zu beliebtesten Sportarten. Grund genug viel Information für meine Berichte zu sammeln.

Sandstrand des Block B mit der Lagoon-Bar.

Foto: Sandstrand des Block B mit der Lagoon-Bar.

So umrundete ich die südliche Hotellagune, vorbei an den Zimmern des Blocks B, passierte das Surf- und Sailcenter (kostenpflichtiger Verleih) und kam in den angrenzenden Bereich des Arabia Hotels, das architektonisch dem maurischen Baustil mit weissen Mauern und zahlreichen Kuppeln ähnelt.

Das Tauchzentrum erstrahlt im Gegensatz dazu in erdigen rostroten und gelben Farben und ist nicht zu übersehen.

Blue Water Dive Resort.

Foto: Blue Water Dive Resort.

Dort plauderte ich im Büro mit Farid, einem der beiden Chefs, und bekam alle Infos, die ich zum Thema Tauchen und speziell zu dieser Tauchschule suchte. Und dann lud er mich zu einer Tauchfahrt ein, damit ich mir selbst ein Bild (und eigene Fotos für den Bericht) davon machen kann. Selbst dabei sein bringt am meisten Information, zumal ich kein Taucher, sondern nur Schnorchler, bin.

Möglich wäre dies am Donnerstag oder Freitag, aber ich soll einfach morgen nochmals vorbei schauen. Das klang gut - eigene Eindrücke und eigene Fotos...

Zurück im Hotel erkundigte ich mich nach dem Mittagessen (hervorragender Fisch) beim Limo-Service "Sunshine Limousine" im Hotel nach den Möglichkeiten, Kosten usw. Selber fahren wollte ich in Ägypten nicht, und nicht immer erschien mir ein normales Taxi als richtig.
Im Hinterkopf hatte ich eine Idee: Ich wollte die große Moschee in Hurghada im Morgenlicht fotografieren. Dazu hieß es früh aufstehen und dann keine Zeit für eine Taxibestellung vergeuden. Also entschloß ich mich den durchaus günstigen Limo-Service zu nutzen. Gesagt, getan. Für morgen früh 5 Uhr wurde ein Termin vereinbart. Um kurz vor 6 Uhr war Sonnenaufgang, so hatte ich genug Zeit.

An der Rezeption ließ ich mir dafür einen telefonischen Weckauftrag eintragen und fragte auch gleich nach einem 2. Zimmerschlüssel. Sorry, war die Antwort, es gibt keinen. Das kann wohl nicht sein! Na gut, dann fragte ich mal nach dem Hotelmanager, der auch nach wenigen Minuten kam. Ich trug ihm meinen Wunsch vor und erklärte ihm, daß ich zu Schlafenszeit unterwegs sein werde und nicht daran denke, meine Mutter im Schlaf zu stören...
Mit einem Lächeln erwiderte er, daß es "eigentlich" keine zweiten Schlüssel gibt, aber er mir einen besorgen wird. Und ersuchte mich auch, dies nicht weiter zu erzählen. Mach(t)e ich auch nicht, von schreiben hatte er nichts gesagt.
Bald darauf erhielt ich den Zweitschlüssel an der Rezeption - aber es ist mir bis heute nicht klar, wie ein Hotel in der Regel nur einen einzigen Schlüssel für ein 2-Bett-Zimmer aushändigen kann.

Dann kaufte ich mir im kleinen Beach-Shop Flossen und Taucherbrille für € 28 statt € 45, man plaudert ja gerne :-) , und nachdem das Wetter noch schöner und wärmer geworden war, beschloß ich ein wenig am Hausriff zu schnorcheln.

Herrlich! Ich kam mir unter Wasser wie in einem großen Aquarium vor. Unzählige bunte Fische und wunderschöne Korallen faszinierten mich, auch wenn ein Teil des Hausriffs durch weiße Bojen und Seile abgesperrt ist, damit es sich von Beschädigungen durch Gäste erholen kann.

Zurück an Land beobachtete ich die Beachvolleyballer und machte auch gleich darauf mit Begeisterung mit.

Beach-Volleyball.

Foto: Beach-Volleyball.

Diesem Sport würde ich von nun an täglich beiwohnen. Das macht gehörig Spaß und tut dem Körper gut!

Abends telefonierten wir mit Mamas Mann Ernst, der sich auf Reha befand und froh war von uns zu hören. Natürlich checkte ich auch meine Emails im Internet-Room.

Das war es dann auch schon für diesen Tag - bis auf zwei Drinks, die ich noch vor dem Schlafen gehen genoß.

Und morgen geht es früh raus: um 04:30 Uhr.

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