ÄGYPTEN REISE 2008

Hotel und Strand: Von Neid und Schönheit

14 Mär 2008

Handelt es sich bei dem Titel "Von Neid und Schönheit" um eine Story über Frauen? Nein, ganz und gar nicht. Vielmehr geht es um Bewunderung von Architektur und Natur. Doch der Reihe nach.

Am heutigen Morgen strahlte der Himmel in schönstem Blau. Der Wind hatte sich gelegt, und so trübte kein einziges Sandkorn die Luft. Ausgezeichnete Bedingungen für ein paar Fotos.

Und so packte ich gleich nach dem Frühstück meine Nikon, während meine Mutter "ihren" Liegestuhl am Pool grapschte, und zog los. Mein erstes Ziel: Das benachbarte Arabella Azur Hotel, dessen maurischer Architektur-Stil mir schon ins Auge gestochen war.

Idyllische Gasse.

Foto: Idyllische Gasse.

Die weißen Mauern und Kuppeln hoben sich ansichtskartengemäß vom tiefblauen Himmel ab.

Ich schlenderte durch schmale Gassen, die durchaus an Altstadt-Gässchen, wenn auch peinlichst und nicht realistisch sauber, erinnerten und an manchen Stellen noch mit herrlich blühenden Sträuchern mit aufdringlich duftenden Blüten bilderbuchartig verzaubert waren. Kaum jemand war schon unterwegs, sodaß die Ruhe diese Pracht für Augen und Nase noch verstärkte.

Hier, im Bereich des Arabella Hotels, fühlte man sich dem Vorurteil von 1001-Nacht zumindest optisch wesentlich näher als im Arabia.

Ich schlenderte weiter zum Pool-Areal, das sich nach einem Durchgang vor mir auftat, und von dem mir schon Gäste erzählt hatten. Wow!.

Poollandschaft im Arabella Azur Resort.

Foto: Poollandschaft im Arabella Azur Resort.

Im ruhigen, fast spiegelglatten Wasser des sanft gerundeten, wie mit kleinen Buchten ausgestatten Pools spiegelten sich die strahlend weißen, mit Erkern, kleinen Terrassen und sich zum Himmel streckenden Kuppeln unterschiedlich gestalteten Gebäude mit Gästezimmern.

Welch ein Gegensatz zur einheitlichen, fast spartanisch wirkenden, wesentlich geradlinigeren Architektur des Arabia Azur Hotels, dessen gegliederte Fassaden nur immer durch gleich große und absolut symetrisch angeordnete Bögen unterbrochen sind. Nicht häßlich, aber wesentlich stärker geprägt von einheitlich starrer, fast praktisch wirkender Architektur, die wuchtig und schwer erscheint. Die Optik des Arabella Azur vermittelt im Gegensatz dazu Leichtigkeit, Verspieltheit und den Eindruck, als wäre es langsam entstanden, gewachsen, wie die Häuser in alten arabischen Ortskernen.

xxx.

Foto: Arabia Azur Resort-Zimmerbereich an der südlichen Lagune.

Auf dem Rückweg machte ich noch ein Foto vom Arabia Azur. Die architektonischen Gegensätze sind unübersehbar.

Ganz ehrlich - nun war ich ein wenig neidisch. Zumindest optisch gefiel mir das Arabella besser.

Noch hatte ich etwas Zeit bevor das Beach-Volleyball-Spiel beginnen sollte, zu dem ich unbedingt wieder wollte. Zeit für einige Aufnahmen der herrlichen Blütenpracht in den sehr schön gepflegten Parks unseres Hotels.

Prächtige Hibiskus-Blüten.

Foto: Prächtige Hibiskus-Blüten.

Wunderschön gepflegt - die Parkanlagen im Arabia Azur Resort.

Foto: Wunderschön gepflegt - die Parkanlagen im Arabia Azur Resort.







Den Rest des Vormittags verbrachte ich, wie angesprochen, sportlich - den Nachmittag meist mit Lesen und nochmals, aber diesmal noch ausgiebiger mit Volleyball. Man muß ja unbedingt den herrlich schmeckenden Schoko-Omeletts und anderen Kalorienbomben das (Fett-)Leben etwas schwerer machen. :-)

Ein ruhiger Abend mit einem ausgedehnten Spaziergang dem Strand entlang und zwei abschließenden Cuba Libres beendeten diesen Tag.



Weiter zum nächsten Tag.