MALEDIVEN REISE 2012

Hinflug: 3 x Fliegen

Der Flug auf die Trauminsel Velidhu

Am späten Vormittag machten wir uns auf den Weg zum Flughafen - bzw. zum Parkplatz von "Park-Drive-Fly". Der Shuttlebus wartete bereits dort auf uns und brachte uns zum Flughafen.

Gepäck abgeben, einchecken, Boardingkarten erhalten, Security Check - alles verlief reibungslos. Nun ging es zum Boarding für unseren Flug.

Fluglinie: Qatar Airways
Flugnummer:
Abflug: 14:55 Uhr in München
Nächste Landung: Doha (Zwischenstop mit Aufenthalt)
Geplante Ankunftszeit in Male: 07:35 am nächsten Morgen

Rasch fanden wir in "unserem Vogel" unsere Sitzplätze direkt am Fenster, machten es uns bequem, und schon ging es los zur Startbahn.

Bereits der Start, das Abheben, ist für uns der Start eines Urlaubs. Ein herrliches Gefühl, wenn ein mehrere Tonnen schweres Gerät sich sanft in die Lüfte hebt und die Erde unter uns hinweg zieht!
Das Personal von Qatar war, wie erwartet, besonders freundlich, hilfsbereit und rasch erhielten wir nach den üblichen Sicherheitshinweisen die ersten Erfrischungen.

Bei Tagesflügen bei zumindest halbwegs gutem Wetter benötige ich kein Inseat-Entertainment. Da habe ich oft den Blick durch die kleinen runden Fenster nach draußen gerichtet. Die Welt von oben, herrlich! Melanie hingegen widmet sich dann einem Buch.

Wie üblich bei der Länge eines solchen Flugs erhielten wir ein komplettes, warmes Essen, nicht nur einen Snack, und warme und kalte Getränke.

Wir überflogen den Balkan und ehe wir uns versahen wurde es dunkel, der Nacht entgegen, und die Landung in Doha kam näher. Sanft brachte der Pilot diesen Riesenvogel wieder auf die Erde zurück, parkte ihn, wie so oft in Doha, relativ weit draußen auf dem Flugfeld, wo die Transferbusse bereits auf uns warteten.

Handgepäck mitnehmen und raus zur Tür, herrlich warme Luft erwartete uns im Freien, und rein in einen der Busse, der uns zum Flughafengebäde brachte. Dort hieß es nun warten auf den Anschlußflug nach Male, der Hauptstadt der Malediven.

Wir schlenderten ein wenig durch den Transitbereich, besuchten die Duty-Free-Shops, aber wurden nicht fündig. Hier am Doha-Flughafen finden wir es teuer! Und unser üblicher Jack Daniels-Einkauf fiel sowieso ins Wasser, weil man keinen Alkohol in den Staat Malediven mitbringen darf. Das ist strengstens verboten!

Gut 2 Stunden nach unserer Landung hieß es wieder einchecken - die nächste Flugetappe stand bevor. Wieder brachten uns Busse zum Flugzeug auf dem nur von starken Scheinwerfern erhellten Vorfeld, freundliche Begrüßung des Bordpersonals, Sitze einnehmen, Sicherheitsanweisungen und los ging es von Neuem.

Wieder hob der Pilot sanft in die dunkle Nacht ab, und wir gönnten uns bald ein erholsames Nickerchen - das einzige dieser Nacht.

Gewckt wurden wir langsam von den nun immer etwas unruhiger werdenden Passagieren. Scheinbar wurden alle zur selben Zeit wach. Es wurde uns Frühstück gereicht, lecker. Der Tag kam nun langsam wieder, es wurde heller. Unter uns nichts als weites Meer und nur ganz vereinzelt konnte ich Schiffe auf dem endlos scheinenden Wasser ausmachen.

Und plötzlich eine kleine Insel unter uns, dann noch eine, noch mehr. Wir überflogen bereits die Malediven und die Stimme aus den Lautsprechern bereitete uns auf eine baldige Landung in Male vor.

Wir überflogen im Sinkflug noch einige Inseln, die wir nun sehr gut erkennen konnten. Ein toller Blick auf Atolle, vorgelagerte Riffe, Strände und Strand- und Wasserbungalows, die wie auf einer Kette aufgefädelt im seichten Wasser lagen.

Immer tiefer und tiefer kamen wir, sahen auch die Insel der Hauptstadt Male, die mit unzähligen Häusern praktisch vollgebaut ist, und landeten sanft und pünklich um 7:30 Uhr morgens auf dem internationalen Flughafen, der sich auf der Insel Hulhule befindet.

Rasch konnten wir das Flugzeug verlassen, betraten das relativ kleine Flughafengebäde und bahnten uns den Weg zum Einwanderungs-Check-Point. Auch ds war rasch erledigt. Nun ging es zu den Schaltern der Wasserflugzeugtaxi-Firmen. Gewichtskontrolle des Gepäs und Voucher vorgezeigt, schon ging es zu einem der wartenden Kleinbusse, die uns um den Flughafen herum zu deren Stützpunkten brachte.

Hier hieß es einmal warten. Es sollte rund eine Stunde dauern bis unser Flugtaxi abheben würde. Und so war es auch. Knapp ein Dutzend Passagiere und Gepäck wurden in die kleine Maschine gezwängt. Und los ging es mit lautem Motorengeräusch. Kurz aus dem Andockhafen herausgefahren und flugs hob sich der kleine Vogel von der Wasseroberfläche ab.

Nicht alle Passagiere waren für Velidhu gedacht, so machten wir ein paar kurze Stopps, bis wir endlich unsere Insel von weitem erkennen konnten. Klein, aber fein, mit zehn Wasserbungalows, die in das Meer hinaus gebaut worden sind. Wir sind unserem Ziel sehr nahe!

Das Wasserflugzeug setzte etwa 150 Meter vom Strand entfernt auf und tuckerte langsam zum Anlegesteg. Wir entstiegen der Maschine und wurden freundlichst vom Hotelmanager empfangen, der uns gleich darauf hinwies. daß die Velidhu Insel eine Barfußinsel ist und wir die Schuhe gleich mal ausziehen dürfen. Uns wurde ein erfrischender Fruchtcocktail serviert und wurden zum Hauptbereich und der dort liegenden Rezeption begleitet. Nach einer kurzen Ansprache und einigen Erklärungen zum Resort geleitete man uns auf kleinen, sandigen Wegen zu den Wasserbungalows. Wir erhielten dort einen kleinen Rundgang und unser Begleiter zeigte uns alle Annehmlichkeiten unserer neuen Überwasserdestination.

Glücklich und zufrieden packten wir kurz aus, nahmen eine Dusche und blickten von unserer Terrasse auf das endlos scheinende, türkisfarbene Meer hinaus - genau so wie auf den schönsten Fotos, die wir gesehen hatten! Angekommen auf unserer Trauminsel Velidhu!

Bald geht es weiter.